Geschäftsbericht 2014 Geschäftsbericht 2014
Menü

Konzernanhang
Allgemeine Angaben

(1) Unternehmensinformationen

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 ist auf die das operative Geschäft des Merck-Konzerns führende Merck KGaA, Frankfurter Straße 250, 64293 Darmstadt, als Obergesellschaft aufgestellt. Gemäß den Vorschriften des Publizitätsgesetzes wird zusätzlich ein Konzernabschluss auf das oberste Mutterunternehmen, die E. Merck KG, den Komplementär der Merck KGaA, dessen Kapitalanteil am 31. Dezember 2014 bei 70,27 % lag, aufgestellt. Dieser Konzernabschluss schließt die Merck KGaA und ihre Tochtergesellschaften ein. Beide Abschlüsse werden beim Bundesanzeiger eingereicht und sind danach unter www.bundesanzeiger.de abrufbar.

(2) Grundlagen der Berichterstattung

Der Konzernabschluss des Merck-Konzerns wurde nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen in der Berichtswährung Euro aufgestellt. Dabei fanden gemäß § 315a HGB die am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards des International Accounting Standards Board sowie des IFRS Interpretations Committee (IFRS beziehungsweise IAS sowie IFRIC beziehungsweise SIC) Anwendung. Die im Konzernanhang dargestellten Zahlen wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht zu dargestellten Summen aufaddieren lassen.

Folgende Regelungen gelten ab dem Geschäftsjahr 2014 verbindlich:

  • IFRS 10 „Konzernabschlüsse“
  • IFRS 11 „Gemeinsame Vereinbarungen“
  • IFRS 12 „Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen“
  • Änderungen des IAS 27 „Einzelabschlüsse“
  • Änderung des IAS 28 „Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen“
  • Änderung des IAS 32 „Finanzinstrumente: Darstellung“
  • Änderung des IAS 36 „Wertminderung von Vermögenswerten“
  • Änderung des IAS 39 „Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung“
  • Änderungen des IFRS 10 „Konzernabschlüsse“
  • Änderung des IFRS 11 „Gemeinsame Vereinbarungen“
  • Änderungen des IFRS 12 „Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen“

Die Änderung des IAS 36 „Wertminderung von Vermögenswerten“ wurde von Merck im Jahr 2013 vorzeitig angewendet.

Keine der weiteren neuen Regelungen entfaltete wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Insbesondere aus den Regelungen IFRS 10 bis IFRS 12 ergaben sich aufgrund der gegebenen Beteiligungsstrukturen keine wesentlichen Änderungen. Hinsichtlich der strategischen Allianz mit Pfizer Inc., USA, zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von Wirkstoffen im Bereich Immunonkologie sowie weiterer Allianzen wird auf die Ausführungen in Anmerkung [5] verwiesen.

Folgende Regelungen gelten ab dem Geschäftsjahr 2015 verbindlich:

  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2011 – 2013
  • IFRIC 21 „Abgaben”

Durch die neuen Regelungen erwartet Merck aus heutiger Sicht keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Folgende Regelungen wurden bis zum Bilanzstichtag vom International Accounting Standards Board und vom IFRS Interpretations Committee in englischer Sprache veröffentlicht und noch nicht von der Europäischen Union anerkannt:

  • IFRS 9 „Financial Instruments“
  • IFRS 14 „Regulatory Deferral Accounts“
  • IFRS 15 „Revenue from Contracts with Customers“
  • Amendment to IAS 1 „Presentation of Financial Statements“
  • Amendments to IAS 16 „Property, plant and equipment“
  • Amendment to IAS 19 „Employee Benefits”
  • Amendment to IAS 27 „Separate Financial Statements“
  • Amendments to IAS 28 „Investments in Associates and Joint Ventures“
  • Amendment to IAS 38 „Intangible assets“
  • Amendment to IAS 41 „Agriculture“
  • Amendments to IFRS 10 „Consolidated Financial Statements“
  • Amendment to IFRS 11 „Joint Arrangements“
  • Amendment to IFRS 12 „Disclosure of Interests in Other Entities“
  • Annual Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle
  • Annual Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle

Die Auswirkungen auf den Konzernabschluss durch den frühestens ab 2017 anzuwendenden IFRS 15 und den frühestens ab 2018 anzuwendenden IFRS 9 werden zurzeit untersucht. Durch die übrigen neuen Regelungen werden sich aus heutiger Sicht keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss ergeben.

Nach oben