Geschäftsbericht 2014 Geschäftsbericht 2014
Menü

Corporate Responsibility

In der Unternehmenskultur von Merck spielt verantwortungsvolles Handeln eine Schlüsselrolle – in Bezug auf Mitarbeiter, Produkte, Umwelt und Gesellschaft. Das Prinzip der unternehmerischen Verantwortung hat sich in der fast 350-jährigen Historie zu einem festen Grundpfeiler der Unternehmensführung entwickelt. Es ist Teil des täglichen Handelns und damit eine Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg von Merck.

Strategie und Management

Unsere Aktivitäten im Bereich unternehmerische Verantwortung (Corporate Responsibility, CR) steuert das gruppenweite CR-Komitee. Es setzt sich aus Vertretern der Geschäfte und relevanter Konzernfunktionen zusammen. Im Januar 2015 hat Stefan Oschmann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung, die Leitung des Komitees übernommen. Unser Anspruch ist es, als weltweit tätiges Unternehmen für Menschen, Marktpartner und das gesellschaftliche Umfeld einen Mehrwert zu schaffen und ihnen zu helfen, ein besseres Leben zu führen.

Die Menschheit steht vor globalen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder unzureichendem Zugang zu Arzneimitteln in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren innovativen Produkten in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials sowie einer verantwortungsvollen Unternehmensführung zur Lösung dieser globalen Herausforderungen beitragen.

Unsere gesamten CR-Aktivitäten fassen wir unter dem Begriff verantwortungsvolle Unternehmensführung (siehe Corporate Responsibility) zusammen. Basierend auf unserer Unternehmensstrategie haben wir Ende 2014 aus unseren CR-Aktivitäten drei strategische Handlungsfelder ausgewählt, in denen wir uns besonders engagieren wollen. Unser Ziel: die Wettbewerbsfähigkeit von Merck stärken und gleichzeitig dazu beitragen, die Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

Corporate Responsibility bei Merck →

  • Gesundheit: Wir wollen dazu beitragen, dass unterversorgte Bevölkerungsgruppen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens Zugang zu hochwertigen Gesundheitslösungen erhalten.
  • Umwelt: Eine Vielzahl unserer innovativen Chemie- und Life-Science-Produkte leistet einen Beitrag zum Umweltschutz oder hilft unseren Kunden, Energie zu sparen.
  • Kultur: Kultur inspiriert und öffnet den Blick für neue Möglichkeiten. Als forschungsbasiertes Hightech-Unternehmen fördern wir daher weltweit kulturelle Projekte. Außerdem engagieren wir uns für Bildungsprojekte. Denn nur Bildung ermöglicht den Zugang zu Kultur.

Merck unterstützt relevante Initiativen zur verantwortungsvollen Unternehmensführung. Das Unternehmen nimmt am „Global Compact“ der Vereinten Nationen teil und bekennt sich zur Einhaltung der darin festgelegten Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Unternehmerische Verantwortung leben wir auch mit der Verpflichtung zur Einhaltung der Leitlinien der „Responsible Care Global Charter“, einer Initiative des Internationalen Chemieverbands ICCA (International Council of Chemical Associations). Ihr Ziel ist es, die Leistungen der chemischen Industrie für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit kontinuierlich zu verbessern. Als eines der ersten Unternehmen hat Merck die Neufassung der „Responsible Care Global Charter“ unterzeichnet. Darüber hinaus beteiligen wir uns in Deutschland an der Initiative „Chemie3“ – einer Kooperation des Verbands der chemischen Industrie (VCI), des Arbeitgeberverbands Chemie (BAVC) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGB CE). In dieser weltweit einmaligen Kooperation wollen die Partner Nachhaltigkeit als Leitbild innerhalb der Branche verankern und die Position der chemischen Industrie als Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft für nachhaltige Entwicklung ausbauen.

Unternehmensverantwortung bedeutet für Merck jedoch nicht nur, zu handeln, sondern auch, zuzuhören. Der Dialog mit unseren verschiedenen Anspruchsgruppen ist uns deshalb sehr wichtig. Zu diesen zählen beispielsweise Mitarbeiter, Geschäftspartner, die Familie Merck, Investoren, Behörden und Verbände. Durch den kontinuierlichen Austausch wollen wir auch transparent aufzeigen, wie wir unsere Unternehmenswerte leben. Ein Beispiel für diesen Austausch ist ein Kongress zum Thema „Deutschland braucht Chemie. Nachhaltigkeit – Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand?“, den Merck im September 2014 gemeinsam mit den „Chemie3“-Partnern, VCI, BAVC und IGB CE, veranstaltet hat. Der Nachhaltigkeitskongress fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „DA stimmt die Chemie“ statt, die Merck, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Technische Universität Darmstadt im Zeitraum von September 2014 bis Juni 2015 anbieten. Im Vorfeld des Kongresses organisierte Merck im Juli 2014 einen Experten-Workshop mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Unsere guten Leistungen bei der Umsetzung von verantwortungsvollem und nachhaltigem unternehmerischen Handeln haben dazu geführt, dass Merck auch 2014 im „FTSE4Good“-Index vertreten ist. Die Aufnahme in diesen führenden internationalen Nachhaltigkeits-Index ist abhängig von dem sozialen, ökologischen und ethischen Verhalten eines Unternehmens. Auch in anderen wichtigen Nachhaltigkeitsindizes konnte Merck 2014 seine gute Position behaupten: So wurde das Unternehmen erneut in den „STOXX Global ESG Leaders“-Index aufgenommen. Merck verbleibt zudem im „Euronext Vigeo Eurozone 120“-Index. Dieser umfasst die 120 – gemessen an ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien – fortschrittlichsten Unternehmen Europas.

Strategisches Handlungsfeld: Gesundheit

Zugang zu Gesundheit zu schaffen („Access to Health“, A2H) ist eine strategische Priorität von Merck (siehe Gesundheit für alle). Mit unserer geschäftsübergreifenden A2H-Strategie wollen wir dazu beitragen, dass unterversorgte Bevölkerungsgruppen und Gemeinden in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens besseren und nachhaltigen Zugang zu hochwertigen Gesundheitslösungen erhalten. In der Erkenntnis, dass es eine komplexe, vielschichtige Herausforderung ist, diesen Zugang zu schaffen, für die es keine Universallösung gibt, sind unsere Programme und Initiativen auf globale, regionale und lokale Bedürfnisse ausgerichtet. Wir sind uns bewusst, dass wir nicht alle Lücken im Alleingang schließen können, und halten Partnerschaften, Kooperationen und Dialoge für Schlüsselinstrumente um bei unserem Anliegen, Zugang zu Gesundheit zu schaffen, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Stefan Oschmann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung, hat seine Präsidentschaft der Internationalen Vereinigung der Verbände der Pharmahersteller (IFPMA) unter das Leitthema „Accelerating Access“ – Beschleunigung des Zugangs zu hochwertigen Gesundheitslösungen für Menschen in Ländern niedrigen bis mittleren Einkommens – gestellt. Oschmann wurde im November 2014 im Rahmen der 27. IFPMA-Versammlung in New York (USA) für zwei Jahre zum IFPMA-Präsidenten gewählt.

Die niederländische Access to Medicine Foundation würdigte unsere Anstrengungen für mehr Zugang zu Gesundheit im November 2014. Im „Access to Medicine“-Index 2014 belegt Merck Platz sechs und hat sich damit um zwei Plätze gegenüber 2012 beziehungsweise elf Plätze gegenüber 2010 verbessert. Der Index bewertet alle zwei Jahre die weltweit wichtigsten Pharmaunternehmen hinsichtlich ihrer Aktivitäten und Initiativen zur Förderung des Zugangs zu Arzneimitteln in Entwicklungsländern.

Mercks ganzheitliche „Access-to-Health“-Strategie konzentriert sich auf vier Bereiche, die sogenannten 4A: „Availability“ (Verfügbarkeit), „Affordability“ (Bezahlbarkeit), „Awareness“ (Bewusstsein) und „Accessibility“ (Erreichbarkeit). Bei ihrer Bewertung würdigte die Access to Medicine Foundation Merck vor allem für seinen strategischen und umfassenden Ansatz und für seine Zugangsinitiativen.

Verfügbarkeit

Das Konzept der Verfügbarkeit umfasst die Erforschung, Entwicklung und Verbesserung von Gesundheitslösungen, die ungedecktem medizinischen Bedarf Rechnung tragen und auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmt sind. Merck trägt im Rahmen von Partnerschaften und innovativen Allianzen dazu bei, weitverbreitete Krankheiten in Entwicklungsländern zu bekämpfen. Ein Beispiel ist unsere Beteiligung am Pediatric Praziquantel Consortium. Im Rahmen dieser öffentlich-privaten Partnerschaft arbeitet Merck an der Entwicklung einer pädiatrischen Darreichungsform von Praziquantel zur Behandlung der Wurmkrankheit Bilharziose. Im März 2014 erhielt das Konsortium eines der renommierten Forschungsstipendien des japanischen Global Health Innovation Technology Fund. Ein weiteres Beispiel ist Mercks Partnerschaft mit der gemeinnützigen Forschungsorganisation Medicines for Malaria Venture mit dem Ziel, gemeinsam neue Mittel gegen Malaria zu entwickeln.

Bezahlbarkeit

Merck will die Herausforderungen der Bezahlbarkeit mithilfe von Unterstützungsmaßnahmen für diejenigen bewältigen, die nicht in der Lage sind, die benötigten Gesundheitslösungen zu bezahlen. Daher verfolgen wir mit unseren Initiativen zu geistigem Eigentum einen zugangsfördernden Ansatz sowie differenzierte Preisgestaltungsstrategien. 2014 wurde Merck Mitglied der offenen Innovationsplattform WIPO Re:Search, die von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) gefördert wird. Mit weltweit über 90 Mitgliedern will die Plattform die Wirkstoffforschung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten durch den Austausch von geistigem Eigentum und Knowhow beschleunigen. Außerdem unterstützt Merck die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kampf gegen die Wurmkrankheit Bilharziose in Afrika. Merck spendet der WHO Cesol®-600-Tabletten mit dem Wirkstoff Praziquantel. 2014 belief sich die Spende von Merck an die WHO auf über 72 Mio Tabletten. Seit dem Start des Programms sind bereits mehr als 54 Mio Patienten, vornehmlich Kinder, behandelt worden. Ende 2014 gründete Merck mit Partnern die Global Schistosomiasis Alliance, um dazu beizutragen, Bilharziose weltweit auszurotten.

Bewusstsein

Merck trägt zur Bewusstseinsbildung bei, indem es Gesundheitspersonal, Gemeinden und Patienten mit geeigneten Werkzeugen, Knowhow und Informationen dabei hilft, informierte Entscheidungen zu treffen. Das Unternehmensnetzwerk Business for Social Responsibility (BSR) würdigte die von Merck initiierten „Access Dialogues“ in seinem Bericht über die Leitprinzipien für Zugang zu Gesundheitsversorgung (GPAH) als optimale Methode für den Austausch von Informationen und Diskussionen mit öffentlichen und privaten Stakeholdern. In Indien initiierte Merck das Suswastha-Projekt. Ziele sind die Versorgung der unterversorgten ländlichen Bevölkerung mit bezahlbaren Gesundheitslösungen und ihre Einbindung in Form von Gemeindetreffen und Aufklärungsprogrammen zu Gesundheitsthemen. Der von Merck getragene gemeinnützige Verein „Global Pharma Health Fund“ bekämpft Arzneimittelfälschungen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Darüber hinaus will Merck in Afrika und Indien im Rahmen seines „Capacity Advancement Program (CAP)“ die Qualität der Diabetestherapie und die Therapiezugangsbedingungen verbessern.

Erreichbarkeit

Merck fördert Initiativen zur Stärkung der Lieferketten und die Entwicklung von an die lokalen Verhältnisse angepassten Gesundheitslösungen, um eine effektive patientennahe Versorgung sicherzustellen. Ein Beispiel hierfür ist Mercks „Temptation Project“: Mithilfe von Wärme- und Feuchtigkeitssensoren überwacht Merck die Transportbedingungen seiner Produkte, die von Europa in die Welt geliefert werden. Außerdem unterstützt das Unternehmen Schulungen und die Weitergabe von Expertise an Betriebsleiter in Afrika, Asien und Lateinamerika, um die Qualitätsstandards der Produktion vor Ort zu verbessern. Der GPAH-Statusbericht der BSR würdigte die „River Ambulance“ in Indien als innovativen Ansatz zur Erreichung von unterversorgten Bevölkerungsgruppen. Merck unterstützt die Nichtregierungsorganisation River Narmada Samagra, die unter anderem die Menschen in der entlegenen Region entlang des Narmada-Flusses mit medizinischem Personal und Gesundheitslösungen versorgt.

Strategisches Handlungsfeld: Umwelt

Wir leisten mit unseren Produkten einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel oder Energieknappheit. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kunden darin, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Nachhaltige Produkte entwickeln

Wir streben eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsbilanz unserer Produkte an und arbeiten daran, unseren Kunden Produkte anzubieten, die ihnen helfen, die negativen Auswirkungen ihrer eigenen Tätigkeit zu reduzieren und ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Wir entwickeln beispielsweise innovative Materialien für energieeffiziente Liquid-Crystals- und OLED-Bildschirme und helfen unseren Kunden dabei, ihre Prozesse umweltfreundlicher zu gestalten. Dank der Merck-Flüssigkristalle verbrauchen Bildschirme etwa 20 % weniger Energie im Vergleich zur Vorgänger-Technologie. Die neue UB-FFS-Technologie (Ultra-Brightness Fringe Field Switching) sorgt zudem für eine um bis zu 15 % erhöhte Lichtdurchlässigkeit der Displays, wodurch sich der Stromverbrauch weiter reduziert. Merck entwickelt zudem Flüssigkristalle für neue Anwendungen. So arbeiten wir zum Beispiel mit Architekten, Glas- und Fassadenherstellern an den Fenstern der Zukunft. Das ehrgeizige Ziel: mit intelligenten Fenstern die Energieeffizienz von Gebäuden erhöhen.

Im Rahmen unseres Geschäfts mit Kosmetikprodukten beschäftigen wir uns mit der nachhaltigen Gewinnung und Herstellung von kosmetischen Inhaltsstoffen, der Optimierung damit verbundener Produktionsvorgänge und – im Dialog mit unseren Kunden aus der Kosmetikindustrie – kosmetischen Formulierungen, die strenge Nachhaltigkeitsaspekte erfüllen und damit auch den aktuellen Trend zu mehr Natürlichkeit in der Kosmetik bedienen. Für einige unserer Produkte haben wir ein Zertifikat von Ecocert erhalten, einer Organisation, die nach hohen internationalen Standards naturfreundliche Produkte bewertet.

Merck Millipores Programm „Design for Sustainability“ (DfS) zielt insbesondere darauf ab, Umweltauswirkungen, auch bei der Nutzung durch die Kunden, beispielsweise Treibhausgas-Emissionen oder Wasserverbrauch, zu reduzieren. Im Berichtsjahr hat Merck Millipore den DfS-Ansatz vollständig in den Produktentwicklungsprozess integriert. Bereits in der Konzeptionsphase identifizieren Produktteams mögliche Auswirkungen der Produkte auf die Umwelt in verschiedenen Produktlebensphasen sowie Potenziale zur Verbesserung dieser Auswirkungen. Mithilfe einer Scorecard bewerten sie das Produktdesign in sechs Hauptkategorien: Materialien, Energie und Emissionen, Abfall, Wasser, Verpackung sowie Einsatzfähigkeit und Innovation.

Darüber hinaus fördert Merck mit dem Programm „Innospire“ innovative Ideen seiner Mitarbeiter für neue Geschäfte. Im Jahr 2014 lag ein Schwerpunkt auf den Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz und Energieumwandlung, Wasseraufbereitung, Wasserqualitätsanalysen und effiziente Wassernutzung sowie Patientenorientierung, personalisierte Medizin und Digital / Mobile Health. Merck-Mitarbeiter waren aufgerufen, Vorschläge zum Einsatz neuer Materialien oder Systeme sowie zu neuen Geschäftsmodellen einzureichen. Im Rahmen des diesjährigen Programms sind insgesamt über 300 Ideen eingegangen, darunter auch einige zu den genannten Themen.

Strategisches Handlungsfeld: Kultur

Kulturförderung ist ein Schwerpunkt unseres gesellschaftlichen Engagements. Hiermit knüpfen wir an unsere jahrhundertelang geübte Tradition an, uns für Kunst und Kultur zu engagieren. Denn kulturelles Erleben fördert Eigenschaften, die für unsere Geschäftstätigkeit als Hightech-Unternehmen unabdingbar sind: Kreativität, Freude an Neuem sowie Mut, Grenzen zu durchbrechen. Schwerpunkte unseres kulturellen Engagements sind Musik, Literatur und Bildung.

Philharmonie Merck

Die Philharmonie Merck ist unser musikalischer Botschafter. Klassische Musik betrachten wir als völkerverbindende Universalsprache und wichtigen Teil unserer Kultur. Die Konzerte dieses professionellen Ensembles erfreuen sich mit jährlich rund 26.000 Besuchern einer großen Beliebtheit und sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Umfeld unserer Unternehmenszentrale in Darmstadt. Spezielle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche sowie die Zusammenarbeit mit Schulen, beispielsweise bei der seit 2010 jährlich abgehaltenen Orchesterwerkstatt, sollen jungen Menschen einen Zugang zur klassischen Musik ermöglichen.

Darüber hinaus lädt die Philharmonie Merck regelmäßig internationale Ensembles als Gäste nach Darmstadt ein und unternimmt selbst weltweit Konzertreisen. Im Berichtsjahr hat das Orchester ein Benefizkonzert zugunsten von Patienten mit Multipler Sklerose in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegeben.

Literaturförderung

Literatur kann die Phantasie beflügeln, Ängste abbauen und Mut machen. Literatur kann zudem wissenschaftliche Themen aufgreifen und so zu einem tieferen Verständnis von Wissenschaft und Forschung beitragen. Mit unserem Engagement wollen wir dazu beitragen, dass die Gesellschaft Wissenschaft und Fortschritt stärker akzeptiert. Des Weiteren fördern wir als internationales Unternehmen Autoren, die den kulturellen Austausch in unserer globalisierten Welt stärken.

Merck vergibt und unterstützt weltweit vier Literaturpreise: Seit 1964 stiftet das Unternehmen den renommierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay, den die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung auf ihrer jährlichen Herbsttagung verleiht. Die mit 20.000 € dotierte Auszeichnung ging 2014 an die Publizistin Carolin Emcke.

Seit zwölf Jahren stiftet Merck den mit je 10.000 € dotierten „Premio Letterario Merck“ in Italien für Autoren, die sich in verständlicher Weise mit der Beziehung zwischen Literatur und Wissenschaft auseinandersetzen. Preisträger im Jahr 2014 waren der italienische Physiker Carlo Rovelli sowie der mexikanische Arzt und Schriftsteller Francisco Gonzales-Crussi.

In Indien vergibt Merck gemeinsam mit dem Goethe-Institut Kalkutta alle zwei Jahre den mit 500.000 indischen Rupien (rund 7.200 €) dotierten Merck-Tagore-Literaturpreis an Autoren, die in besonderer Weise zum kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Indien beitragen. Professor Pramod Talgeri, Vize-Kanzler der privaten India International Multiversity, erhielt die Auszeichnung im April 2014.

Im Oktober 2014 haben Merck und das Goethe-Institut Tokio erstmals den mit insgesamt 20.000 € dotierten Merck-Kakehashi-Literaturpreis vergeben, um deutschsprachige Gegenwartsliteratur einer breiteren Leserschaft in Japan zugänglich zu machen. Ausgezeichnet wurden das Werk „Seelandschaft mit Pocahontas“ des deutschen Schriftstellers Arno Schmidt und dessen japanischer Übersetzer Jun Wada.

Bildung

Bildung ist für uns ein Schlüsselelement von Kultur – und umgekehrt. Bildung kann uns dabei helfen, Kultur zu verstehen. Kultur kann aber auch einen Zugang zu Bildung schaffen, kann Neugier und Kreativität fördern. Deshalb unterstützen wir an vielen unserer Standorte Bildungsprojekte und vergeben beispielsweise Stipendien oder fördern ausgewählte Unterrichtseinheiten. Um den naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken, richtet Merck in Deutschland beispielsweise seit 1996 als Pate von „Jugend forscht“ jedes Jahr den Landeswettbewerb des bekannten Nachwuchswettbewerbs für Hessen aus.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung

Verantwortungsvolle Geschäftspraktiken bilden das Fundament unseres operativen Geschäfts. Wir minimieren ethische, wirtschaftliche und juristische Risiken und sichern so die gesellschaftliche Akzeptanz von Merck. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Produkte, unsere Mitarbeiter, die Umwelt und die Gesellschaft.

Verantwortung für unsere Produkte

Es liegt im Kern unserer unternehmerischen Verantwortung, dass unsere Produkte sicher sind. Bei sachgerechter Anwendung dürfen von ihnen keine Risiken für unsere Kunden und die Umwelt ausgehen, unsere Arzneimittel dürfen keine negative Nutzen- Risiko-Bewertung haben. Deshalb untersuchen wir regelmäßig die Sicherheit im gesamten Lebenszyklus unserer Produkte und ergreifen kontinuierlich Maßnahmen, um Risiken zu minimieren. Die Anwendungssicherheit erhöhen wir, indem wir Patienten und Kunden umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung stellen, sodass sie die Produkte verantwortungsvoll, sicher und sachgerecht nutzen können.

Mit unserem eigenen „Pharma Code for Conducting Pharmaceutical Business and Pharmaceutical Operations“ setzen wir Standards für verantwortungsvolle Marketingaktivitäten. Damit wollen wir sicherstellen, dass Patienten und medizinisches Fachpersonal Zugang zu relevanten Informationen haben und Patienten eine effektive Behandlung erhalten.

(1) Sicherheit unserer chemischen Produkte

Zahlreiche Regularien sollen sicherstellen, dass von Chemikalien keine Risiken für Mensch und Umwelt ausgehen. Die Einhaltung dieser regulatorischen Anforderungen ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Mit der konzernweit gültigen Richtlinie „Product Safety Chemicals“ hat Merck globale Prozesse zu Definition, Steuerung und Umsetzung von Produktsicherheit eingeführt und die entsprechenden Managementstrukturen etabliert. Bei seinen Regelwerken berücksichtigt und befolgt Merck sämtliche relevanten internationalen und nationalen Rechtsnormen. Dazu gehören beispielsweise die EU-Verordnung REACH („Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals“) und CLP („Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures“, EU GHS). Darüber hinaus engagieren wir uns für Transparenz und stellen beispielsweise im Rahmen der „Global Product Strategy“, einer internationalen Initiative der Chemiebranche, sogenannte Product Safety Summaries für Gefahrstoffe zur Verfügung.

Merck hat die zweite Phase der Umsetzung von REACH erfolgreich abgeschlossen. Alle Stoffe, von denen wir im Jahr 100 bis 1.000 Tonnen produzieren oder importieren – insgesamt 70 verschiedene Stoffe – waren bis zum 1. Juni 2013 erfolgreich bei der EU-Behörde ECHA registriert. Derzeit erfassen wir in Phase III bis Mitte 2018 alle Stoffe mit einer Produktions- oder Importmenge von einer bis 100 Jahrestonnen. Wir liegen mit unseren Aktivitäten vollständig im Zeitplan.

(2) Sicherheit der Arzneimittel

Die Sicherheit der Patienten steht bei allem, was wir tun, an erster Stelle. Unser „Medical Safety and Ethics Board“ (MSEB) unter dem Vorsitz des Global Chief Medical Officer trägt die oberste Verantwortung für die Arzneimittelsicherheit bei Merck Serono. Die Einheit „Global Drug Safety“ ist bei Merck Serono für die kontinuierliche und systematische Überwachung der Sicherheit unserer Medikamente (Pharmakovigilanz) zuständig. Merck verarbeitet dort Sicherheitsinformationen aus unterschiedlichen Quellen, wie klinischen Studien, Meldungen über Nebenwirkungen und wissenschaftlicher Literatur, um während des gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels aktuelle Nutzen-Risiko-Bewertungen bereitstellen zu können.

(3) Qualität unserer Produkte

Unser Ziel ist es, Kunden und Patienten zu jeder Zeit hochwertige Originalprodukte zur Verfügung zu stellen. Mit unserer Qualitätsvision „Qualität ist eingebettet in alles, was wir tun!“ erinnern wir unsere Mitarbeiter an ihre Verantwortung – und zwar in allen Sparten, allen Konzernfunktionen und auf allen Hierarchiestufen.

(4) Lieferantenmanagement

Merck kauft Rohstoffe, Verpackungsmittel, technische Produkte, Komponenten und Dienstleistungen aus über 120 Ländern ein. Zu unseren grundsätzlichen Erwartungen an unsere Lieferanten und Dienstleister gehört, dass sie elementare Umwelt- und Sozialstandards einhalten. Sie leiten sich im Wesentlichen aus den Kernarbeitsnormen der ILO (International Labour Organisation), dem „UN Global Compact“ und dem Verhaltenskodex des BME (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V.) ab. Seit 2013 sind die Grundsätze verantwortungsvoller Beschaffung in unserer Einkaufsrichtlinie und unseren „Responsible Sourcing Principles“ verankert. Diese haben wir in unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen integriert. Sie bilden damit die Grundlage jedes Beschaffungsvorgangs.

Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Emerging Markets als Beschaffungsmärkte für Merck haben wir unsere Anstrengungen zur Sicherstellung unserer Lieferkettenstandards hier weiter verstärkt.

Zusätzlich holt Merck regelmäßig Lieferantenselbstauskünfte ein und führt Lieferantenaudits durch. Um hierbei einen noch stärkeren Schwerpunkt auf Corporate-Responsibility-Gesichtspunkte zu legen, ist Merck Ende 2014 der Industrieinitiative „Together for Sustainability“ (TfS) beigetreten. Ab 2015 wird Merck im Rahmen des TfS-Netzwerks Zugang zu einer deutlich größeren Anzahl von Lieferantenbewertungen erhalten und diese für die Auswahl und das Management seiner Lieferanten nutzen können.

Verantwortung für unsere Mitarbeiter

Die Mitarbeiter sind für ein Unternehmen die Grundlage des Erfolgs. Sie nehmen in unserem unternehmerischen Handeln dementsprechend eine zentrale Rolle ein. Gemäß unseren Unternehmenswerten leben wir bei Merck eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung und des Respekts. Wir wollen zum Unternehmenserfolg beitragen, indem wir die am besten geeigneten Mitarbeiter einstellen, fördern und motivieren. Einen strategischen Schwerpunkt legen wir daher auf die Themen Talententwicklung, Vergütung und Leistungsmanagement. Darüber hinaus wollen wir die Vielfalt unter unseren Mitarbeitern fördern (ausführliche Informationen im Kapitel Mitarbeiter).

Verantwortung für die Umwelt

Wir wollen bei der Herstellung unserer Produkte die Umwelt möglichst wenig beeinflussen. Dazu gehört insbesondere, dass wir Ressourcen wie Energie, Wasser und Rohstoffe sparsam und effizient einsetzen und Emissionen sowie Abfälle kontinuierlich verringern.

(1) Umweltmanagementsystem

In der konzernweit gültigen „Corporate EHS Policy“ sind unsere Grundsätze und Strategien für Umweltschutz (Environment), Gesundheit (Health) und Sicherheit (Safety) festgelegt. Die EHS-Policy wird durch interne Richtlinien und konkrete Handlungsanweisungen für den Alltag konkretisiert, wie zum Beispiel das „Merck Group EHS Security and Quality Manual“. An allen Standorten sind lokale EHS-Manager für den operativen Umweltschutz zuständig. Diese Mitarbeiter werden kontinuierlich geschult und weiterqualifiziert.

Da sich unser Geschäft fortlaufend verändert, muss auch unser Umweltmanagement ein flexibles System bleiben. Deshalb lassen wir durch regelmäßige externe wie interne Audits bestätigen, dass es weiterhin den Ansprüchen der ISO-Norm 14001 gerecht wird. 2014 hat Merck im sechsten Jahr in Folge das Gruppenzertifikat für das Umweltmanagementsystem nach diesem internationalen Standard erhalten. Es umfasst 58 Standorte – inklusive acht von neun Produktionsstätten der neu übernommenen AZ Electronic Materials.

Die Aufwendungen für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit beliefen sich im Jahr 2014 auf insgesamt 146 Mio €. Darin enthalten sind auch im Berichtsjahr getätigte Investitionen.

(2) Schwerpunktthemen: Energieeffizienz, Treibhausgas-Emissionen, Wasserknappheit

Der Klimawandel und seine Folgen sind eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung im 21. Jahrhundert. Als verantwortungsvolles Unternehmen ist es für uns selbstverständlich, unseren Beitrag zu leisten. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, die gesamten direkten und indirekten Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 20 % zu senken – gemessen am Stand von 2006.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Merck unter dem Namen EDISON ein Klimaschutzprogramm gestartet. Es bündelt alle Aktivitäten des Merck-Konzerns zu den Themen Klimaschutz und Energieeffizienz. Die Geschäftsleitung wird 2015 – wie in den drei Jahren zuvor – zusätzliche Mittel speziell für Maßnahmen zur Energieeinsparung und Treibhausgas-Reduktion zur Verfügung stellen. Mit den mehr als 300 EDISON-Maßnahmen, die seit 2012 angestoßen wurden, will Merck mittelfristig rund 60 Kilotonnen CO2 jährlich einsparen. Insgesamt konnte Merck im Jahr 2014 seine Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 2006, trotz Wachstum des operativen Geschäfts, um rund 9 % senken.

Etwa zwei Drittel der weltweit geplanten EDISON-Projekte sind bereits eingeführt oder aktuell in der Umsetzung, darunter auch größere Projekte zur Energieerzeugung. In Goa, Indien, hat Merck im November 2014 ein klimaneutrales Biomasse-Kraftwerk in Betrieb genommen. Im Dezember 2014 folgte ein weiteres Biomasse-Kraftwerk in Jaffrey, USA. Am Standort Darmstadt investiert Merck rund 27 Mio € in den Bau von zwei modernen Energiezentralen. Im Juli 2014 wurde die erste Anlage, die die pharmazeutische Produktion und Forschung des Standorts mit Energie versorgt, in Betrieb genommen. Eine weitere Anlage ist derzeit noch im Bau. Sie soll unter anderem den Kältebedarf der chemischen Betriebe und Labore decken. Wenn beide Anlagen in Betrieb sind, wird sich der Ausstoß von CO2 am Standort um rund 2.500 Tonnen pro Jahr reduzieren.

Corporate Responsibility → Energieverbrauch (in GWh)

Tabelle anzeigen
2010 2011 2012 2013 2014
           
Gesamter Energieverbrauch 1.505 1.497 1.556 1.566 1.622
Direkter Energieverbrauch 919 920 940 1.001 1.071
Gas 799 802 827 884 937
Flüssige fossile Brennstoffe 105 105 100 102 107
Biomasse und selbsterzeugte erneuerbare Energie 15 13 13 15 27
Indirekter Energieverbrauch 586 577 616 565 551
Elektrizität 518 519 502 500 466
Dampf, Wärme, Kälte 68 58 114 65 85
Portfoliobereinigt in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol (inklusive neuer Produktionsstandorte von AZ).

22 KB

Corporate Responsibility → CO2 ÄQ-Emissionen (äq = Äquivalente)

Tabelle anzeigen
Emissionen in kt, Scope 1 und 2 2010 2011 2012 2013 2014
           
Gesamte CO2äq-Emissionen 577 541 551 567 524
Direkte CO2äq-Emissionen 352 318 321 350 323
Indirekte CO2äq-Emissionen 225 223 230 217 201
Portfoliobereinigt in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol (inklusive neuer Produktionsstandorte von AZ).

21.5 KB

Das Energiemanagement ist ein wichtiger Baustein für nachhaltige Energieeffizienz und Klimaschutz. Die beiden Produktionsstandorte Darmstadt und Gernsheim sind für rund 40 % des weltweiten Energieverbrauchs bei Merck verantwortlich. 2012 haben diese beiden Merck-Standorte das ISO-50001-Zertifikat „Energiemanagementsysteme“ erhalten. Die Zertifizierung wurde im Jahr 2014 bestätigt. Die Standorte Molsheim in Frankreich, Poseung in Korea und Taoyuan in Taiwan erhielten 2014 erstmals das Zertifikat nach ISO 50001. Der Standort Wiesbaden wurde Anfang 2015 erstmals zertifiziert. Zusammen mit den Standorten Bari und Tiburtina in Italien haben damit acht Produktionsstandorte von Merck ein zertifiziertes Energiemanagementsystem. Dass Merck auf dem richtigen Weg ist, zeigt sich auch an den Ergebnissen des „Carbon Disclosure Project“. Im Jahr 2014 hat Merck im „Climate Performance Scoring“ sein Performance-Rating B bestätigt und liegt damit deutlich im oberen Bereich aller teilnehmenden Unternehmen in der Kategorie für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im „Climate Disclosure Scoring“, das die Ausführlichkeit der Berichterstattung und die Transparenz bewertet, erreichte Merck 87 von 100 Punkten und liegt auch damit weit über dem Durchschnitt. Das „Carbon Disclosure Project“, eine unabhängige Non-Profit-Organisation, bewertete Unternehmen in ihren Leistungen zur Emissionsreduzierung und zur Klimaberichterstattung.

Außer auf das Thema Energie richtete Merck den Fokus im Jahr 2014 auch auf das Thema Wasser. Wir haben geprüft, welche unserer Standorte in Regionen liegen, in denen Wasser knapp und daher ein besonders kostbares Gut ist. Basierend auf einer detaillierten Betrachtung werden wir dort zukünftig nachhaltige Wassermanagementsysteme einführen.

Verantwortung für die Gesellschaft

Merck versteht sich als Teil der Gesellschaft, an den einzelnen Standorten sowie global. Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ist Teil unseres unternehmerischen Selbstverständnisses. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserem Wissen, unseren Fähigkeiten und unseren Produkten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten können.

Unser gesellschaftliches Engagement setzt hauptsächlich dort an, wo wir aufgrund unseres Kerngeschäfts besondere Problemlösungskompetenz besitzen. So engagieren wir uns in Gesundheits- und Umweltprojekten und fördern Bildung, speziell im Bereich der Naturwissenschaften. In Notsituationen leisten wir Katastrophenhilfe – vor allem in Regionen, in denen wir auch geschäftlich tätig sind.

Unsere Landesgesellschaften engagieren sich in einer Vielzahl an lokalen Projekten. Merck hat übergeordnete Kriterien für die Projektauswahl definiert, die Entscheidung für bestimmte Projekte liegt bei unseren Gesellschaften vor Ort. Insgesamt hat Merck im Jahr 2014 für das gesellschaftliche Engagement 50,8 Mio € aufgewendet. Die Landesgesellschaften gaben im Jahr 2014 61 % ihrer monetären und nicht monetären Spenden in der Region Emerging Markets (Lateinamerika und Asien ohne Japan) aus, 37 % in Europa und 2 % in Nordamerika und in der Region „Übrige Welt“.

Nach oben